87. NIKLAUSSCHWINGET DIETIKON, 06.12.2025
73 angetretene Schwinger zeigten den 1000 Zuschauern am Niklausschwinget in der Dietiker Stadthalle spannende Zweikämpfe
Erstmals konnten die beiden ältesten Jahrgänge der Nachwuchsschwinger starten. Mit vierzehn Teilnehmer, davon neun mit Jahrgang 2010 und fünf mit 2011 war das Starterfeld überschaubar. Zolliker Jorin (2010) vertrat den SKZU würdig: Er startete mit einer Niederlage gegen den späteren Festsieger Adam Ivan, in den beiden folgenden Gängen liess er nichts mehr anbrennen und siegte. Im vierten Gang musste er sich nochmals das Sägemehl abwischen lassen, dafür startete er in den beiden letzten Gänge nochmals durch und konnte beide mit Maximalnote für sich entscheiden, dass ergab für ihn den ausgezeichneten dritten Schlussrang.
Die Aktiven des SKZU traten mit vier Schwingern an:
Frei Felix stand nach vier Gängen mit zwei Siegen mit Note 10 und zwei verlorenen Gängen auf aussichtsreichem siebten Zwischenrang. Den fünften Gang stellte er und den letzten und entscheidenden Gang musste er sich wieder das Sägemehl abwischen lassen. Damit beendete er das Fest auf dem zwölften Rang, einen halben Punkt hinter der Auszeichnung.
Galli Cédric startete das erste Mal wieder nach seiner langen Verletzungspause; den ersten Gang verlor er etwas unglücklich, die zweite Runde endete gestellt, den dritten Gang konnte er mit Maximalnote für sich entscheiden. Im vierten Gang bekam er mit dem Eidgenossen Alpiker Nick eine schwierige Aufgabe gestellt, die er am Boden überraschend fast für sich entscheiden konnte, aber schlussendlich musste er sich das Sägemehl abwischen lassen. Um eine Auszeichnung zu erhalten, musste er die letzten beiden Gänge gewinnen, was ihm denn auch jeweils mit Nachdrücken gelang, somit konnte er die Saison mit einer Klassierung auf dem 10. Rang beenden.
Mit Trachsel Leon und Dalpiaz Sergio starteten noch zwei ‘Neulinge’ am Schwingfest, Trachsel verlor vier Gänge und stellte zwei, Dalpiaz konnte einen Gang für sich entscheiden, bei den restlichen musste er sich das Sägemehl abwischen lassen.
Gewonnen wurde das Fest von Schwingerkönig Orlik Armon. Er traf im Schlussgang auf den Appenzeller Wittenwiler Roman. Orlik ergriff die Initiative und siegte nach 3:07 Minuten mit Kurz.
TG
